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Au revoir, Paris!
Die Highlights der Fashion Week

10 Tage und über 90 Schauen liegen hinter uns. Die Pariser Fashion Week geht zu Ende und STYLEBOOK blickt zurück auf spannende Tage in der Modemetropole.

Die beste Show:
Nicht sehr überraschend: Wieder einmal verzauberte Chanel uns mit einer aufwendigen Show im Grand Palais. Karl Lagerfeld (78) schuf eine Unterwasserwelt aus weißen Muscheln und Meeresgewächs. In dieser Kulisse ließ er Sängerin Florence Welch (25) die Schau mit einer Live-Performance eröffnen und schickte dann Models in muschelfarbenen Kreationen über den Laufsteg.

Die tollste Mode:
Angeblich soll sich Emmanuelle Alt (44, Chefredakteurin der „Vogue Paris“) mit einem Kniefall bei Designerin Sarah Burton (37) für ihre Kreationen bedankt haben, als sie sich nach der Show Backstage trafen. Die Alexander McQueen-Kollektion war atemberaubend kunstvoll. Unmengen an Rüschen und Federn verarbeitete Burton für die Sommerkollektion 2012. Die Kreationen sind primär in Pudertönen gehalten und spielen stark mit der Silhouette. Die Designerin zeigte figurbetonte Röcke und formte die weibliche Figur mit Korsagen zur Perfektion. Die Masken aus Spitze verliehen der Kollektion etwas Verruchtes. Zugegeben, die Entwürfe sind nicht unbedingt tragbar, aber eine absolut gelungene Hommage an die Haute Couture.

Das beste Model:
Miranda Kerr (28) rockte in Paris den Laufsteg. Sie war für fast jede große Show gebucht. Ihren Post-Baby-Traumkörper präsentierte sie unter anderem bei John Galliano, Loewe, Victor & Rolf, Dior, Lanvin und Chanel. Während die Mama arbeitete, hütete Papa Orlanda Bloom (34) den kleinen Flynn (10 Monate) oder er nahm in der Front Row Platz und knipste sichtlich stolz Fotos von seiner hübschen Freundin.

Pannen:
Bei der Balenciaga-Show krachte die Bank in der ersten Reihe zusammen. Salma Hayek (45) und Catherine Deneuve (67) mussten stehen. Die Kollektion war dann aber alles andere als peinlich.

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Die coolste Front Row:
Eine der letzten Schauen der Fashion Week war auch eine der wichtigsten. Miu Miu zeigte im Palais de Iena eine gelungene Kollektion mit viel Spitze und Volumen. Spannend war aber auch die Front Row. In der ersten Reihe nahm die coole Fashion-Clique mit Julia Restoin-Roitfeld (30), Stylisin Caroline Sieber und Model Poppy Delevigne Platz.

Die Promis:
Auch die Promis ließen es sich nicht nehmen, bei der Fashion Week dabei zu sein. DER Überraschungsgast in Paris war Charlène von Monaco (33) bei der Akris-Show. Die Fürstin ist ein großer Fan des Schweizer Labels und bejubelte in der Front Row die Kreationen für den kommenden Sommer. Backstage bei Akris traf STYLEBOOK auch Anna Wintour (61) und schaute sich mit der Chefredakteurin der amerikanischen „Vogue“ die Kollektion an. „Tolle Prints“, so Wintours Kommentar.

Keine Fashion Week ohne Anna Dello Russo (49). Die Modechefin der japanischen „Vogue“ enttäuschte uns nicht und stylte sich für jede Show um. STYLEBOOK wollte wissen: „Warum tragen Sie eigentlich nie Jeans?“ Annas Antwort: „Meine Beine sind so toll, dass ich sie nicht verstecken mag.“  Jawoll!

Im Jardin des Tuileries traf STYLEBOOK Alexa Chung (27). Ihr Must Have: „Eine rosarote Sonnenbrille. Damit sieht jeder schöner aus – und die Welt auch.“ Das bekannte Model der 80er, Inès de la Fressange (54), liebt den Zauber der Fashion Weeks. Ihr Highlight der Schauen: „Chanel!“ Den Daumen hoch für Chanel streckte auch Terry Richardson (46) nach der Show. Bei einer Party des amerikanischen Society-Journalisten Derek Blasberg plauderte STYLEBOOK mit Nicola Formichetti (34) über die Dior-Nachfolge. „Ich könnte das doch machen“, meint der Lady Gaga-Stylist und Creative Director bei Mugler. Die Aussage sollten wir aber nicht ganz ernst nehmen. Formichetti hatte schon reichlich am Champagner genippt und zu welchen Aussagen man dabei im Stande ist, hat John Galliano ja vorgemacht...

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