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Andie MacDowell veralbert STYLEBOOK-Reporter
von Björn Wolfram
„Schönheit ist mir egal!“

Sie spielte in Blockbustern wie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ und „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ mit, war viermal für den „Golden Globe" nominiert. Doch am bekanntesten ist Traumfrau Andie MacDowell für ihre „L'Oréal“-Werbespots (seit 27 Jahren!) und den Satz „Weil Sie es sich wert sind".

Treffen mit einer der (noch immer) schönsten Frauen der Welt. Andie ist Berlinale-Gast, hat in der Hauptstadt zwei Premieren besucht („Jayne Mansfield's Car“, „Captive“) und einen Schauspiel-Workshop gegeben.

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Ein Anblick mit WOW-Effekt: Andie MacDowell ist 53 und sieht aus wie Ende 30. Maximal!

NICHTS in diesem Gesicht deutet auf Beauty-Eingriffe hin. Hat sie was machen lassen? Andie: „Jeder muss tun, was ihn glücklich macht... Ihr würde nie über andere  urteilen – und mit mir bin ich so ganz zufrieden.“ Was immer das bedeutet. Entweder hat sie den weltbesten Chirurgen (wahrscheinlich) oder Mutter Natur meint es einfach extrem gut mit ihr (nicht auszuschließen). Ihr Schönheitsgeheimnis? „Sport, gesunde Ernährung. Ich gehe gut mit mir um – es ist so einfach.“ Hmm, komisch, dass die meisten Gleichaltrigen, die auf sich achten, NICHT so aussehen…

„Schönheit ist mir egal! höre ich schließlich aus dem schön geschwungenen Mund DER Frau, deren Kapital ihr Aussehen ist. Und: Die ewig junge Andie schmiert sich natüüürlich nur die Drogerie-Produkte ihres Arbeitgebers ins Gesicht: „In meinem Bad steht in diesem Moment eine Tube davon!“. Zu dumm, dass ich das nicht überprüfen kann...

Apropos Privatgemächer: Frau MacDowell, wie haben Sie es in Hollywood geschafft, noch keinen Knacks zu bekommen? „Ganz einfach, ich lebe gar nicht in Hollywood. Ich  will mich dem dortigen Druck nicht aussetzen.  Wenn man in dieser Stadt ist, wird man doch ständig gefragt: „Und was für ein Projekt hast DU gerade?“ Da fühlt man sich auf Dauer minderwertig und glaubt, nicht genug zu arbeiten. Ich wollte auch, dass sich mein Leben vor allem um meine Familie dreht und nicht um die Karriere. Zurzeit spiele ich tatsächlich mit dem Gedanken, nach Kalifornien zu ziehen. Aber momentan bin ich einfach nur eine glückliche Hausfrau aus North Carolina!“

...eine Hausfrau und MUTTER: Die zweifach geschiedene Andie hat drei Kinder - die Töchter Sarah Margaret (17) und  Rayney (22) sowie Sohn Justin (25). Die Machtverhältnisse Zuhause sind klar:

„Ich bin NICHT die beste Freundin meiner Kinder, sondern die Mutter. Ganz klar. Und: Ich warne sie vor dem Berühmtsein - gerade meine Töchter, die auch Schauspielerinnen werden wollen. Ruhm ist etwas, das man nicht rückgängig machen kann. Ist er da, sollte man ihn für Gutes einsetzen. Ich mache viel Charity, lenke die Aufmerksamkeit, die ich bekomme, auf wichtige Dinge.  Aber ganz ehrlich: Kein Mensch verdient so viel Zuwendung wie die sogenannten Stars!

Ich plane übrigens gerade eine Doku über das Phänomen Ruhm. Warum sind Menschen so besessen von Berühmtheit? Das finde ich spannend!“

Angst vorm Älterwerden?  „Nein! Meine Mutter starb, als sie so alt war wie ich jetzt, 53. Es ist schön, noch immer auf der Welt zu sein. An meinem 54. schmeiß ich 'ne Riesen-Party. Schicken Sie mir Blumen?“ Ich: „Wenn Sie mir Ihre Privatadresse geben.“ Sie gibt mir daraufhin lediglich ein bezauberndes Lächeln – immerhin …

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