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Anders Lindstroem: Erfolgreiches Männermodel lebt angeblich in einer Höhle

Foto: Kult Model Agency/Ralph Mecke

Anders Lindstroem ist anders
von Stephanie Beckmann
Höhlenmensch und Supermodel

Dieser Herr ist nicht nur megaerfolgreich, er pflegt auch einen ungewöhnlichen Lifestyle: Männermodel Anders Lindstroem (32) lebt in einer Höhle in Spanien und ernährt sich nur von Dingen, die er in der Natur findet. Ach ja, und heiß ist er auch noch...

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    Foto: Kult Model Agency/Ralph Mecke

    Anders Lindstroem ist anders: Statt sich als gut gebuchtes Männermodel ein Leben in Saus und Braus zu gönnen, zieht er es vor, ganz bescheiden zu bleiben. In dieser Höhle (siehe oben) in der Nähe von Granada, Spanien, hat er sich eine kleine Kochstelle eingerichtet und verbringt hier jährlich ein paar Monate. Für das Shooting in seinem alternativen Zuhause wurde er natürlich in Szene gesetzt

Er sieht aus wie ein typischer Berlin-Mitte-Hipster: braun gebrannt, dunkelblonde Haare mit von der Sonne gebleichten Strähnen, Vollbart, gekonnt nachlässige Kleidung (Vintage meets Designer). Und er hat eine verdammt coole Ausstrahlung.
 
Einen Teil des Jahres verbringt Anders Lindstroem in einer Höhle in Spanien. Wie bitte? Ja, richtig gehört. Im Interview mit dem Online-Männer-Magazin „Harold.com“ verrät der Schwede, dass er in der Natur alles findet, was er zum Leben braucht. Er schläft unter Spinnennetzen und ernährt sich zum Beispiel von aufgekochten Pilzen.

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„In einer lauten, eiligen Welt, in der alle die Ressourcen des Planeten plündern, macht etwas Genügsamkeit doch Sinn“, so seine Lebensphilosophie. Models und Oberflächlichkeit? Dieses Klischee passt hier nicht.

Neben „Snus“, einem schwedischen Kautabak, der in Spanien nicht zu finden ist, vermisst Anders eigentlich nichts. Das größte Luxusgut in seiner Umgebung ist sauberes Trinkwasser, das er täglich aus einem Brunnen schöpfen muss. Eine sehr bescheidene Einstellung für jemanden, der während seiner Arbeit so hochpreisige Marken wie Etro, Burberry, Moschino, Acne oder Levi’s repräsentiert. Denn wenn Anders nicht gerade in seiner Höhle haust, wird er über seine Agentur Kult Model Agency in Hamburg von Magazinen und Labels gebucht und von Starfotografen abgelichtet.

Als er vor ein paar Jahren erstmals sein Aussteiger-Domizil in der Nähe von Granada bezog, bekam er gerade seine ersten Model-Jobs. „Morgens also Arbeit an der Höhle, am Nachmittag ab ins Flugzeug. Das ist ein großer Kontrast. Ich habe viel erlebt, aber es hat auch Kraft gekostet“, sagt er im Interview mit seiner Agentur. Bei Jobanfragen erreichen die ihn übrigens via Smartphone – soviel Zivilisation muss dann doch sein, auch, um nicht völlig zu vereinsamen.

Wir finden: Toll, dass jemand in diesem schnelllebigen Business im wahrsten Sinne des Wortes so geerdet bleibt, würden den hübschen Anders aber gerne noch öfter aus seiner Höhle locken!

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