Stylebook-Logo
Trend Männerpflege: Absatz für Männerkosmetik verdoppelt

Absatz für Männer-Kosmetik in den USA verdoppelt
Die (un)geschminkte Wahrheit

Dass sich Frauen mitunter stundenlang im Badezimmer aufhalten, ist bekannt. Doch sie bekommen immer mehr Konkurrenz: vom männlichen Geschlecht. Mascara und Concealer – auch für IHN längst keine Fremdworte mehr.

  • 1/5

    Foto: getty images

    Zac Efron ist bekannt dafür, seine Augen mit Make-up zu betonen und seine Haut mit einer Foundation abzudecken

Der Look zum Nachshoppen:

Männern ist ihr Äußeres mittlerweile genauso wichtig wie uns Frauen: Sie rasieren sich die Brusthaare, nutzen teure Cremes und lassen sich die Füße pediküren.

Anzeige

Marktdaten der Firma International zufolge gaben amerikanische Verbraucher im vergangen Jahr über fünf Milliarden Dollar (ca. 3,86 Mrd. Euro) für Männerpflegeprodukte aus, über die Hälfte davon für Hautpflege und Kosmetika. Zum Vergleich: 1997 waren es noch 2,5 Milliarden Dollar (ca. 1,9 Mrd. Euro).
Auch in Deutschland entwickelt sich der Markt für Herrenkosmetik dynamisch bestätigt der VKE-Kosmetikverband in Berlin. Einer Studie zufolge würden Männer hierzulande für Luxuskosmetik sogar auf Bücher, den Kinobesuch und sogar Gadgets verzichten.

Frauen schminken sich, um attraktiver und frischer auszusehen, um Unebenheiten, Pickel oder Augenringe zu kaschieren. Makel, mit denen auch Männer zu kämpfen haben. Warum also sollen nicht auch sie vom Schminkköfferchen profitieren? Gleichberechtigung in Sachen Beauty!

Laut Charlotte Tilbury, britische Make-up-Artistin, benötigt Mann für einen gepflegten, gesunden Look eine umfassende Hautpflege, weiß machende Augentropfen, Lippenbalsam, Concealer und ein Bronze-Gel. „Männer mit Make-up sind kein Tabu mehr“, so Tilbury zum britischen „Telegraph“. Und gar nicht so neu: Tatsächlich schminkten sich Herrscher wie Alexander der Große und Ludwig XIII Augen und Wangen, um die empfindliche Haut an diesen Stellen zu schützen.

Aber auch Promis wie Russell Brand, Zac Efron und Justin Bieber greifen gerne zu Mascara & Co. Beweise – in der Fotogalerie.


Kommentare