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Zum Start von „Dance Dance Dance“
von Julia Wagner
6 Gründe, warum Tanzen gesünder ist als Joggen

Bei Sport denken die meisten von uns noch immer an Joggen, Crossfit oder Ähnliches. Tanzen wird bisher als Training schwer unterschätzt – dabei hält es optimal fit. Zum Start der RTL-Show „Dance Dance Dance“ verraten wir, warum auch Sie öfter das Tanzbein schwingen sollten.

Spätestens ab 3. September werden wieder alle im Tanzfieber sein: Die RTL-Show „Dance Dance Dance“ startet. Kandidaten-Paare wie Daniela Katzenberger (29) und ihr Mann Lucas Cordalis (43), Sabia Boulahrouz (38) und Ex-„Bachelor“ Leonard Freier (31), Dana Schweiger (48) und ihre Tochter Luna (19) oder die Ex-„DSDS“-Kandidaten Aneta Sablik (27) und Menderes Bagci (31) trainieren schon seit Wochen für ihren großen Auftritt. Schließlich müssen die Tanz-AnfängerInnen Kondition, Körperspannung und Schrittfolgen üben. Was auf der Bühne so leicht aussieht, ist nämlich echte Knochenarbeit.

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  • Sabia Boulahrouz, Leonard Freier

    Foto: RTL/Stefan Gregorowius

    Tanzen macht nicht nur Spaß, sondern auch fit. Das wissen auch Sabia Boulahrouz und ihr Tanzpartner Leonard Freier seit sie für die neue RTL-Show „Dance Dance Dance“ trainieren

Was viele unterschätzen: Tanzen ist genauso schweißtreibend wie Joggen oder ein Work-Out im Fitnessstudio – aber als Training sogar noch effektiver. „Let’s Dance- Profi“ Oana Nechiti (sie tanzte in der letzten Staffel mit GZSZ-Star Eric Stehfest) hat uns erklärt, warum Standardtänze wie Walzer, Foxtrott oder Cha-Cha-Cha der perfekte Sport für jedermann sind:

1. Tanzen verbessert die Ausdauer
„Beim Tanzen werden alle Muskelgruppen trainiert. Zusätzlich werden auch Kondition, allgemeine Fitness und Koordination verbessert – vorausgesetzt man trainiert zwei bis dreimal pro Woche“, so Tanz-Profi Nechiti. Das Erlernen von Schrittfolgen wirkt übrigens zusätzlich wie Gehirnjogging und trainiert das Gedächtnis. „Prinzipiell gilt: Schnelle Tänze trainieren die Kondition, Standardtänze sind gut für die Haltung. Deshalb ist die Kombination beider ideal“, erklärt Nechiti.

2. Tanzen hilft gegen Stress und schlechte Laune
Das sogenannte „Runners High“ beim Laufen kennen nur sehr wenige, die intensiv trainieren. Tanzen macht schneller glücklich. Die Universität Tübingen hat herausgefunden, dass bei wiederholten, schwungvollen Bewegungen der Serotoningehalt im Blut ansteigt – und Serotonin ist bekanntlich das „Glückshormon“. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Stimmung und das Immunsystem aus. Oana Nechiti bestätigt „Tanzen hat einen sehr positiven Effekt auf die Psyche. Es unterstützt die Stressbewältigung und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: So lässt sich selbst ein schlechter Tag retten!“.

  • Aneta Sablik, Menderes Bagci

    Foto: RTL/Stefan Gregorowius

    Auch die Ex.„DSDS“-Kandidaten Aneta Sablik und Menderes Bagci haben das Tanzen für sich entdeckt, trainieren eifrig für die neue Show

3. Tanzen motiviert
Manchen fällt es schwer, in Sachen Sport den inneren Schweinehund zu überwinden. Wer alleine Laufen geht oder im Studio lustlos vor sich hin trainiert, lässt sich gerne Ausreden einfallen. Wer mit einem Partner verabredet ist, kann das nicht. „Das Schöne beim Tanzen ist auch, dass man mit seinem Partner diesen Sport betreibt. Dadurch ist es leichter, sich zu motivieren“, weiß Nechiti aus Erfahrung.

4. Tanzen ist für JEDEN geeignet
Ob Sie ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen haben oder total unsportlich sind, ist völlig egal. „Die rhythmische Bewegung liegt in der menschlichen Natur, also kann jeder mitmachen! In einer unserer Tanzgruppen haben wir sogar 83-jährige Teilnehmer dabei – auch das funktioniert. Man sollte aber auf jeden Fall auf seinen Körper hören und die Bewegungen der individuellen Leistungsfähigkeit anpassen“, empfiehlt Nechiti.

  • Lucas Cordalis

    Foto: RTL/Stefan Gregorowius

    Nein, das ist nicht John Travolta in „Saturday Night Fever“, sondern Katzenberger-Ehemann Lucas Cordalis

5. Das Verletzungsrisiko ist geringer
Beim Joggen werden die Gelenke stark belastet, gerade ungeübte Anfänger können hier einiges falsch machen. Beim „normalen“ Tanzen als Hobby kann hingegen nicht viel schief gehen, die Bewegungsabläufe sind natürlich und schonend für die Gelenke. „Wichtig ist auch die richtige Regeneration nach dem Training, also Entspannung und Stretching. Ich selbst mache als Ergänzung Yoga“, verrät Nechiti.

6. Tanzen macht schlau
Menschen, die schon lange tanzen schnitten bei Tests für Aufmerksamkeit und intellektuelle Fähigkeiten besser ab als andere. Der Grund: Sowohl beim Standardtanz als auch beim Tanzen einer Choreographie in der Gruppe sind Aufmerksamkeit, Anpassung und Rücksichtnahme gefragt. Tanz-Trainerin Nechiti empfiehlt allerdings „Suchen Sie sich unbedingt eine Tanzgruppe, die ungefähr den gleichen Leistungsstand und die richtige Altersklasse hat. So vermeiden Sie Frustration und haben beim Tanzen eine noch bessere Zeit. Und gerade am Anfang ist es wichtig, regelmäßig mindestens ein bis zwei Mal pro Woche zu traineren.“

  • Oana Nechiti, Eric Stehfest

    Foto: RTL/Stefan Gregorowius

    Tanz-Profi Oana Nechiti kennt man aus der RTL-Show „Let's Dance“. In der letzten Staffel tanzte sie mit „GZSZ“-Schauspieler Eric Stehfest

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