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Von Lala Berlin bis Kaviar Gauche
von Alexa von Heyden
Zwölf Berliner Mode-Klassiker

Pali-Tuch aus Kaschmir, Lederhandtasche in Lamellenform oder Kordel-Armband: Stylebook zeigt wegweisende Designs von Berliner Modemachern.

1. Lamella Bag von Kaviar Gauche
Berlins erste It-Bag, entworfen von Johanna Kühl und Alexandra Fischer-Roehler, dem kreativen Duo hinter dem Label Kaviar Gauche. Die runde Tasche wird in verschiedenen Ledersorten und Größen angeboten. Der Klassiker besteht aus schwarzem Kalbsleder, typisch sind die großen Ösen und Metallschlüsse aus Metall. Heike Makatsch trägt die Mini-Version mit Panzerkettenhenkel.
kaviargauche.com

2. Triangle PLO von Lala Berlin
Ein Pali-Tuch aus Kaschmir: Auf die Idee muss man erst einmal kommen. Leyla Piedayesh bescherte es den Durchbruch als Designerin und ist inzwischen fester Bestandteil einer jeden Kollektion. Politische Aussage? Keine. Mode darf alles! Saison für Saison gibt es neue Farben, für den Sommer außerdem eine leichte Version aus Modal, ferner Seiden-Tops und Kaftane mit dem gleichen Motiv.
lalaberlin.com

3. Batik-Leggings von Julia & Ben
Als "Vogue" eine Batik-Leggings der beiden ESMOD-Absolventen Julia Heuse und Ben Klunker alias Julia & Ben in einer Modestrecke präsentierte, war die Aufregung groß. Die Ehre kam dem Label zurecht zuteil. Die kunstvollen Batiken werden von Hand gefertigt und kommen in düsteren Mauschelfarben daher. Der Look wunderbar edgy! Neu ist der Store in der Gormannstraße 23 in Berlin-Mitte.
juliaandben.com

4. Seidenkleid von Liebig
Ein Kleid für jede Gelegenheit – eine seltene Spezies in weltweiten Boutiquen. Dabei gibt es selbst in Berlin mehr und mehr Anlässe, sich chic zu machen. Sandra Liermann entwirft unter dem Mädchennamen ihrer Großmutter simple, aber feminine Seiden- und Wollkleider. Rot, Schwarz, Oliv oder Camel – die Auswahl fällt schwer, möchte man sich am liebsten alle Modelle von "Capri" bis "Pia" überwerfen und nichts anderes mehr tragen.
liebig-berlin.com
 

  • Foto: PR

    „Violetta"-Sonnenbrille von Mykita & Bernhard Willhelm

5. Sonnenbrille von Mykita
Sarah Jessica Parker trug das güldene Piloten-Modell "Franz" auf dem Kino-Plakat von "Sex and The City 2". Nicht erst seitdem sind Promis scharf auf die leichten Brillen aus Metall oder Acetat. Brangelina tragen Mykita ebenso wie Lady Gaga, La Roux, Tom Cruise, Bruce Willis oder will.i.am von den "Black Eyed Peas". Mode-Fans dürften Kollaborationen zwischen der Brillenmanufaktur und Labels wie uslu Airlines oder Bernhard Wilhelm gefallen. Im Sommer sieht uns der Antwerpener Designer mit "Violetta", einer runden Sonnenbrille mit Farbverlauf durch die Stadt spazieren.
mykita.com

6. Taillenhose von Wundervoll
Sex-Appeal mit Retro-Charme: Angesichts der luxuriösen Unterwäsche-Kollektion von Wundervoll bekommt man das Gefühl, man habe die Kommode von Marlene Dietrich durchstöbert. Die Taillenhose ist der Klassiker des Berliner Unternehmens. Es gibt sie seit der ersten Kollektion 2008 immer wieder in neuen Designs und den dazu passenden BHs oder Tops. Nicht nur die Passform macht die Wundervoll-Sets aus Seidenjersey oder Bio-Baumwolle begehrenswert, sondern auch die Farbpalette von Schiefergrau, Papyrus bis Macadamia. Alltagstaugliche High End-Lingerie: Das ist Luxus made in Berlin!
wundervoll.com

7. Pins von Mongrels in Common
Piercing statt Knöpfe: Die "Pins" sind wie die Buntfaltenhosen ein Markenzeichen von mongrels in common (bedeutet soviel wie "Gemeinsamkeit: Mischling"). Bei jeder Bluse gibt es ein Set bestehend aus silbernen und goldenen Stäbchen, damit man sie je nach Look und Laune austauschen kann. Das Designer-Duo Livia Ximénez-Carrillo und Christine Pluess gründete das Label vor fünf Jahren und tauft die Kollektionen auf so lustige Namen wie "Denver-Clan vs. Forstwirtschaft" oder "Queen hunting for Jeans".
mongrelsincommon.com
 
8. Sternchenkappe von Fiona Bennett
"Berit" zierte schon prominente Häupter wie die von Lady Gaga, Christiane Paul oder Mia. Die Hüte der britischen Modistin Fiona Bennett sind zumeist Einzelstücke und dürfen deshalb als "Couture" bezeichnet werden. Bei den Hochzeits-Modellen aus Strass, Tüll und Satinschleifen gerät man ins Schwärmen. Die Zweitlinie "KISS by Fiona Bennett" bietet darüber hinaus alltagstaugliche Hüte, Turbanbänder, Baskenmützen mit Bommel und diverse Strickwaren aus Alpaca-Wolle.
fionabennett.com
kissbyfionabennett.com

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    Foto: PR

    Berliner Modeklassiker

    „Lamella Bag" vom Kaviar Gauche

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9. Kordel-Armband von Sabrina Dehoff
Bevor sie 2005 ihr Schmuck-Label gründete, arbeite Sabrina Dehoff für große Namen wie Moschino oder Lanvin. Ihre erste Kollektion sorgte mit handgenähten Lederanhängern und einer Interpretation des Cartier-Panters für Aufsehen. Als Markenzeichen der gebürtigen Mannheimerin gelten inzwischen bunte Kordel-Armbänder, die entweder pur oder mit üppigen Schmuckelementen aus Swarovski-Steinenerhältlich sind. Außerdem im Sortiment: Ketten, Ringe, Armreifen und Lederbänder.
sabrinadehoff.com
 
10. Gropius Bag von Firma
Understatement zum Umhängen: Dieses Schätzchen lässt sich mit ein paar Handgriffen zum Weekender umwandeln. Ansonsten dient die Tasche aus Pferdeleder zum Verstauen alltäglicher Notwendigkeiten wie dem Laptop oder Akten. Die Reißverschlüsse stammen von der Firma RiRi aus der Schweiz sind mehrfach gebürstet: Das lässt sie glänzen und sorgt für dauerhafte Geschmeidigkeit. Die Tasche ist übrigens eine Hommage an Walter Gropius. Sie wurde lanciert, als das Bauhaus in Weimar sein 90. Gründungsjahr feierte.
firma.net

11. Wedges von flip*flop Murkudis
Der flip flop designroom befindet sich in Berlin-Mitte, ebenso die Läden von Andreas Murkudis, der selbstredend die minimalistischen Entwürfe seines Bruders Kostas verkauft. Eine Kollaboration zwischen der Badelatschenmarke und dem Avantgardisten ist damit gar nicht so abwegig. Die Wedges stechen dank futuristischer Sandwich-Sohlen, in denen man wolkengleich über den Asphalt schwebt, heraus. Neben spektakulären Gladiatoren-Sandaletten locken Stiefeletten und Ballerinas.
flipflopmurkudis.com

  • Foto: PR

    „Luna“-Wedges von flip*flop Murkudis

12. Häkel-Kette von Rita in Palma
Ein Integrationsprojekt, das Mode macht: Ann-Kathrin Carstensen und Ana Nuria Schmidt arbeiten in Berlin mit türkischen Näherinnen, die für sie nach traditioneller Technik in Heimarbeit feinmaschige Häkelaccessoires fertigen. Entwürfe wie "Fatma", "Ayse" oder "Zeynep" wirken ungeheuer modern und motzen jedes Outfit auf. Die Häkelkunstwerke in Form von Kragen oder Schleife werden als Anhänger an einer Kette um den Hals getragen, am Verschluss baumelt ein goldener Mondstern. Neu sind Tücher mit aufwendigen Häkelsäumen. Fan: Chloe Sevigny.
ritainpalma.com

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